Die Schweizer SOPHiA GENETICS (Nasdaq: SOPH) mit Sitz in Rolle (Genfersee, Waadt) meldet für Q4 und das Gesamtjahr 2025 zweistelliges Wachstum auf rund 77 Mio. US-Dollar (+cirka 18%). Für 2026 erwartet das KI-Diagnostikunternehmen ein Plus von 20–22%. Zudem kündigt SOPHiA einen CEO-Wechsel an: Ross Muken übernimmt im Juli 2026 vom Mitgründer Juri Camblong.
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Healthcare-Spezialist SHS Capital (Tübingen) hat mit den weiteren Co-Investoren dem Verkauf von PathoQuest, dem französischen Laborspezialisten für NextGeneration-Sequencing an die US-amerikanische Charles River Laboratories Inc. Gruppe zugestimmt. Das Investment von SHS in die Franzosen habe sich dem Vernehmen nach dabei seit dem Einstieg 2022 im Wert verdoppelt.
Für BioNTech könnte 2026 zu einem der entscheidendsten Jahre seit dem pandemiebedingten Durchbruch werden. Die Pipeline ist breit, die Kasse prall gefüllt, die Partnerschaften sind zahlreich und die Perspektive reicht weit über das Jahr 2030 hinaus. Doch bei aller strategischen Vorbereitung entscheidet sich in den kommenden Monaten vor allem eines: Können die klinischen Daten die hohen Erwartungen an BioNTechs Krebsstrategie einlösen?
Bayer steigt bei diagnostischen Radiotracern für die molekulare Bildgebung ein und übernimmt dazu von dem US-amerikanischen Biotech-Unternehmen Attralus zwei diagnostische Radiotracer zur Erkennung der kardialen Amyloidose. Mit dem PET- und SPECT-Tracer steigt der Konzern erstmals gezielt in die Entwicklung krankheitsspezifischer Bildgebungsmarker ein.
Im Verbundprojekt AVATAR-Transfer soll eine praxistaugliche, voll funktionsfähige Plattform zur Verarbeitung von Gesundheitsdaten entstehen, abgestimmt auf den Bedarf der Wirtschaft. Das BMFTR-geförderte Folgeprojekt wird von einem Thüringer Konsortium umgesetzt, koordiniert von InfectoGnostics und der Navimatix GmbH.
Das Münchner Biotech-Start-up 2NA FISH erhält nach dem Auslaufen der Exist-Förderung weiteres Pre-Seed-Kapital. Die Runde in ungenannter Höhe wird von GF BRYCK Ventures angeführt, auch Twip investiert nach. 2NA FISH entwickelt eine räumliche RNA-Biomarker-Plattform für die Onkologie, die multiplexe Analysen in routinetauglichen Pathologie-Workflows ermöglichen soll.
Herpesviren begleiten den Menschen seit Jahrtausenden, das wurde nun genomisch belegt. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Wien und der Universität Tartu hat erstmals vollständige Genome der humanen Beta-Herpesviren HHV-6A und HHV-6B aus über 2.000 Jahre alten menschlichen Überresten rekonstruiert. Die in Science Advances veröffentlichte Studie liefert damit den bislang ältesten direkten Nachweis dafür, dass diese Viren bereits seit der Eisenzeit mit dem Menschen koexistieren und sich teilweise sogar dauerhaft in dessen Erbgut integriert haben.
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University of Tartu Institute of Genomics Ancient DNA Laboratory